Das Buch
Lost in Berlin
Kurzbeschreibung
Das Berliner Nachtleben ist Mythos, Wirtschaftsfaktor und Zufluchtsort zugleich. Falk Karrasch schreibt aus der Mitte der Szene über Türpolitik und Schutzräume, über Partytourismus und steigende Preise, über Rausch, Consent, Awareness und die Frage, wem die Nacht eigentlich gehört. Ein Buch, das die Clubkultur weder verklärt noch verurteilt – sondern ernst nimmt.
Inhaltsverzeichnis
- 01Die Stadt – Mythos und Freiheit
- 02Easyjetset – Partytourismus
- 03Die Tür – Zugehörigkeit
- 04Die Tanzfläche – Freiheit
- 05Der Rausch – Ekstase & Selbstverlust
- 06Hinter den Kulissen – Menschen der Nacht
- 07Der Preis der Freiheit – Kommerz
- 08Als Berlin verstummte – Pandemie
- 09Die Nacht im Netz – Social Media
- 10Körper ohne Scham – Sexualität & Consent
- 11Wenn der Bass verstummt – Einsamkeit
- 12Eine Stadt gegen ihre Clubs – Gentrifizierung
- 13Wem gehört Techno? – Herkunft
- 14Die nächste Generation
- 15Wenn Berlin weiter tanzt
Leseprobe
Es ist halb drei, und die Schlange bewegt sich seit zwanzig Minuten nicht. Niemand spricht laut. Alle wissen, dass gleich jemand entscheidet, wer heute Nacht dazugehört.
Man kann diese Tür als Willkür lesen. Man kann sie auch als Versprechen lesen: dass drinnen niemand fotografiert wird, dass Blicke Grenzen haben, dass Körper nicht erklärt werden müssen. Beides stimmt. Genau darin liegt die Zumutung der Berliner Nacht.
Und dann geht die Tür auf, und der Bass nimmt dir für ein paar Stunden die Biografie ab. Das ist der Deal. Die Frage dieses Buches ist, wie viel er inzwischen kostet.
Leserstimmen
„Ein Buch, das die Nacht nicht verklärt und trotzdem liebt.“
Leserstimme
„Endlich jemand, der über Türpolitik schreibt, ohne sie zu mystifizieren.“
Leserstimme
„Ich habe es an einem Sonntagmorgen zu Ende gelesen. Passender geht es nicht.“
Leserstimme
