Über den Autor

Falk Karrasch

Ich schreibe über die Nacht – und darüber, was sie mit uns macht.

Schwarz-Weiß-Porträt des Autors Falk Karrasch vor einer Betonwand bei Nacht

Kurzprofil

Falk Karrasch

  • Autor · Barkeeper · Berlin
  • Sachbuch · Gesellschaft · Clubkultur
  • Schwerpunkte: Nachtleben, Freiheit, queere Lebensrealitäten, gesellschaftlicher Wandel

Biografie

Ich wurde am 25. März 1989 in Weißenfels in Sachsen-Anhalt geboren. Schon früh habe ich ein Interesse an Menschen entwickelt, an ihren Geschichten und den Lebenswelten hinter dem sichtbaren Alltag.

Nach dem Schulabschluss folgten zwei Berufsausbildungen – zum Restaurantfachmann und zum Einzelhandelskaufmann. Mit 18 verließ ich meine Heimat und zog nach Leipzig, wo ich intensiv mit Nachtleben, Musik, Mode und unterschiedlichen Szenen in Berührung kam. Zeitweise arbeitete ich auch als Model, unter anderem für Chanel – ein Blick in eine Welt, in der Menschen über ihr Äußeres bewertet werden.

Nach rund zehn Jahren in Leipzig zog ich nach Berlin. Als Barkeeper und durch meine langjährige Arbeit im Berliner Nachtleben erlebe ich die Clubkultur nicht als Außenstehender, sondern unmittelbar aus ihrem Inneren – an Bars, auf Floors, hinter den Kulissen und in unzähligen Begegnungen.

Warum ich schreibe

Zum Schreiben kam ich nicht über einen klassischen literarischen Weg. Es entstand aus dem Bedürfnis, Erlebtes zu verarbeiten, Beobachtungen festzuhalten und Themen sichtbar zu machen, über die gesellschaftlich häufig geschwiegen wird.

Persönliche Erfahrungen mit Verlust und Trauer sowie die intensive Auseinandersetzung mit der Berliner Nacht- und Clubkultur wurden zu wichtigen Impulsen. Mein Anspruch als Autor: nicht über Menschen und Szenen zu schreiben, sondern aus ihrer Realität heraus.

Freiheit · Ausgrenzung · Bodyshaming · Verlust · Selbstwert · Drogen und Rausch · queere Lebensrealitäten · Berliner Nachtleben

„Berlin hat mir gezeigt, wie frei ein Mensch sein kann – und wie schnell Freiheit verloren gehen kann.“

Haltung

„Freiheit ist keine Rücksichtslosigkeit.“
  • Freiheit braucht Grenzen.
  • Clubkultur braucht Schutzräume.
  • Awareness ist Verantwortung, kein Marketing.
  • Eine Stadt verliert etwas, wenn ihre Subkultur nur noch Produkt wird.

Lost in Berlin

Das Buch entstand aus der Arbeit mitten in der Szene – und aus der Frage, was passiert, wenn aus Subkultur ein internationales Produkt wird. Tourismus, Kommerz und steigende Kosten bedrohen genau jene Freiräume, für die Berlin weltweit bekannt ist. Darüber muss jetzt gesprochen werden, solange diese Räume noch existieren.

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Buchdaten

  • Titel: Lost in Berlin. Das Berliner Nachtleben zwischen Freiheit, Rausch und Verdrängung
  • Erscheinungstermin: 01.12.2026
  • Genre: Sachbuch · Gesellschaft · Clubkultur
  • Sprache: Deutsch

Biografietexte

Kurzvita (ca. 60 Wörter)

Ich wurde am 25. März 1989 in Weißenfels geboren, lebe und arbeite in Berlin. Nach zwei Berufsausbildungen und rund zehn Jahren in Leipzig – unter anderem als Model, etwa für Chanel – zog ich nach Berlin und arbeite dort als Barkeeper. Ich schreibe über das Berliner Nachtleben nicht als Beobachter, sondern aus dem Inneren der Szene.

Einzeiler

Falk Karrasch – Autor, Barkeeper, Berlin. Ich schreibe über die Nacht aus ihrem Inneren.

Interviewthemen

  • Türpolitik zwischen Schutz und Ausgrenzung
  • Awareness als Verantwortung statt Marketing
  • Drogen, Rausch und Verantwortung in der Nacht
  • Queere Schutzräume und ihre Verdrängung
  • Kommerzialisierung und Clubsterben in Berlin

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